SACHVERSTÄNDIGER...

...für allgemeine Flachdach- und Bauwerksabdichtungen sowie für Bauleistungen unter Wasser

Winterzeit ist Schimmelzeit

Eine unserer Hauptaufgaben in der kalten Winterzeit ist die Schimmelthematik. Immer wieder werden wir von Hausverwaltungen sowie Privatpersonen zu langbestehenden und regelmäßig wiederkehrenden Schimmelproblematiken gerufen. Wir versuchen dem Ursprung auf den Grund zu kommen und nutzen technische Möglichkeiten wie die Messung von Baufeuchte, Luftfeuchte, Luftströmung und Taupunkt. Somit können wir diverse Aspekte ausschließen und gezielt Ansätze für eine dauerhafte Problemlösung bieten.

Die häufigste Ursache für die Kondensat und Schimmelproblematik ist eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Das bedeutet aber nicht automatisch das nicht oder zuwenig gelüftet wird. Oft gibt es Undichtheiten welche Feuchtigkeit von außen ins Mauerwerk verlagern. Dadurch steigt auch die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Gebäudes. Man sieht also das eine pauschale Sicht auf die Dinge nicht immer zielführend ist. Erst bei einer Sachgemäßen Beurteilung unter betracht mehrerer oft zusammenspielender Aspekte kann eine sachliche Aussage getroffen werden.

Wärmebild Schimmelbildung

So sind die gängisten Maßnahmen gegen Schimmel der Ausschluss diverser Feuchteeinträge von Außen durch Positiv-, Negativ- oder Überdruckabdichtungen sowie Kapillarsperren. Taupunktprobleme lassen sich in der Regel durch senken der Raumtemperatur, der Luftfeuchtigkeit sowie durch gezieltes Nachdämmen der Wandflächen (Innen oder Außen) lösen. Eine große Sorge der Kunden ist immer wieder der gesundheitliche Faktor. Allgemein besteht oft die Annahme Schimmel sei hochgiftig und allgemein Schädlich. Dies ist nicht ganz richtig. Es gibt mehr oder weniger schädliche Schimmelarten, auch welche die Allergien auslösen und Atemwege reizen können. In der Regel sind die vorkommenden Schimmelarten in den oft vorgefundenem Ausmaß aber nicht gesudnheitsschädigend, können aber vereinzelt Allergien fördern. Allgemein gilt hier der Richtwert das Schimmelpilze auf eine Gesamtfläche unter 0,5m² bezogen noch nicht gesundheitlich als Problematisch anzusehen sind. Wir sind diesbezüglich der Meinung das dies nicht pauschal hergenommen werden sollte. Es ist gewiss ein Unterschied ob ein Wohnraum 25 oder 5m² groß ist. Aufgrund des möglichen gesundheitlichen Risikos bei einem Schimmelbefall sollten demnach die Räume auf Ursachen untersucht und nötigenfalls fachgerecht saniert werden.  Bei einem länger andauernden Schimmelbefall ist eine alleinige Trocknung oder Behandlung von Befallstellen mit Schimmelentferner meist nicht ausreichend.

Tipp: Um die Belastung durch staubgebundene Pilzsporen zu senken, sollten Oberflächen und Gegenstände bei guter Querlüftung abgesaugt und alle wischbaren Oberflächen öfters und gründlich feucht gereinigt werden. Beim Absaugen auf die Filterqualität des Saugers achten.

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